Kabel = elektrischer Leiter

Hallo Zusammen,

über die ewige Kabeldiskussion möchte ich nur folgendes loswerden: Kupferkabel, Durchmesser angemessen dick, Edelmetallanschlüsse und fertig.
Alles weitere kann ich mit meinen Ohren nicht auflösen und halte es - in Anbetracht meiner physikalischen Grundkenntnisse - zusätzlich auch für fragwürdig. Ich würde das Kapital, das andere für Kabel ausgeben wird lieber in die zentralen Komponeten investieren... Lautsprecher, Endstufe, Vorverstärker...

Wer sieht das mit guten Argumenten anders?

Gruß aus Hamburg

Frank

Hallo Wolfgang,

Interessanter Bericht, bei dem ich mich trotzdem an einigen Stellen wundern musste. Ich finde es ja löblich, dass man Dingen versucht mestechnisch auf den Grund zu gehen, aber die hier gezogenen Schlüsse sind dennoch fragwürdig. Das Kabel soll anders klingen, weil es eine Resonanzstelle bei 18 MHz gibt? In Zahlen: 18.000.000 Hz. Wo endet noch mal das menschliche Hörvermögen? Richtig - bei rund einem Tausendstel davon...

Und die Induktivität des Lautsprecherkabel dämpft hohe Töne? Ich bin sicher, eine Frequenzgangmessung hätte im Hörbereich noch keine Abweichung zeigen können.

Sehr gut fand ich den Hinweis darauf, dass das Netzkabel hierzulande gültigen Sicherheitsnormen widerspricht und deshalb gar nicht in Betrieb genommen werden dürfte.

Peinlich aber der Fauxpas am Anfang das Artikels: Dass die Erde keine Scheibe sei, wisse man seit Galilei.
Zur Info: Die Kugelgestalt der Erde kannten schon die Griechen im Altertum und nicht mal von der katholischen Kirche des Mittelalters wurde das bestritten und das will schon was heißen. Galilei stritt um das heliozentrische Weltbild, nicht um die Form der Erde.

Grüße,

Uwe

Ich habe in den letzten Jahren diverse Cinchkabel getestet und fand letztendlich das Kimber KS1036 (1700,-/0,5m) an meinem Stax-Hybridamp am passendsten.
Vor kurzem habe ich mir aber ein "Olivenölkabel" ersteigert welches fast genausogut passt, aber nur einen Bruchteil kostet (50,-/1m)
http://cgi.ebay.de/Highend-Cinch-Kabel-olivenol-gedampft-verpassen-/1504...

ich bin zwar nicht traurig um die Tausende an Euros die ich in diese Erfahrungen investiert habe, aber wenn mir dieses Kabel schon früher über den Weg gelaufen wäre würde ich jetzt andere Lautsprecher hier stehen haben ;-)
so muss ich noch etwas sparen und mich in Vorfreude üben :-)

Egal wo man auf die Kabeldiskussion stößt, es ist immer wieder das Gleiche. Von den Voodoopristern werden die technischen Tatsachen mit dem einzigen Argument das man hat "und man hört es doch" einfach beiseite geschoben und die "Gegener" zu ignoranten Holzohren abgestempelt.

Eine Chinchkabelverbindung zwischen z.B. CD-Player und Amp stellt im Prinzip einen Spannungesteiler mit Tiefpass dar. jedoch beträgt die Pegelabschwächung nur ca 0,5 db und der Teifpass liegt weit außerhalb des menschlichen Hörvermögens.

Es gibt aber durchaus Einflüsse eines Kabels auf den Klang, diese sind aber immer eine Klangverschlechterung, Schlecht verlötete Stecker, oxidierte Kabel oder Stecker oder Kapazitätsprobleme wegen extrem langer Kabel...... ich Zitire hier aus der schon weiter oben verlinkte I-Net Seite Elektronikinfo.de
Zitat Anfang

Um mit Gewalt klangliche Auswirkungen zu provozieren, muß man zu drastischen Mitteln greifen: Man nehme eine total idiotisch ausgelegte Ausgangsstufe, die einen Ausgangswiderstand von 10 kΩ besitzt und führe das Signal über ein 5 m langes Kabel an den Verstärker. Da wir ein extrem schlechtes Kabel mit 200 pF pro Meter angenommen hatten, beträgt die Kabelkapazität alleine bereits beachtliche 1000 pF; ein praxisferner Wert. Hinzu kommt die Eingangskapazität des Verstärkers von 100 pF, so daß sich für Ce' ein Wert von 1100 pF ergibt. Mit diesen an den Haaren herbeigezogenen Werten ergibt sich mit ca. 14,5 kHz endlich ein Wert, bei dem möglicherweise einzelne Personen geringe klangliche Auswirkungen feststellen können. Viele Leute werden aber selbst unter diesen Bedingungen keine Klangverschlechterung feststellen, weil erstens der Pegel bei 14,5 kHz erst um 3 dB geringer geworden ist und zweitens die oberste noch hörbare Frequenz bei vielen Menschen bereits unter diesem Wert liegt.

Wie Sie gesehen haben, müssen etliche extrem ungünstige Faktoren zusammenkommen, damit sich das Verbindungskabel zwischen Wiedergabegerät und Verstärker klanglich auswirken kann. Bei 10 kΩ Ausgangswiderstand wäre es objektiv gesehen aber ohnehin angebracht, darüber nachzudenken, das Schrottgerät unauffällig zu entsorgen. Und statt des langen Schrottkabels, das in der Rechnung berücksichtigt wurde und das in der Praxis so wohl auch nicht existiert, könnte man durchaus im Elektronikhandel ein sehr preisgünstiges Cinchkabel kaufen, das das Problem löst, bevor man über ein mehrere hundert Euro teures High-End-Cinchkabel nachdenkt. Überraschenderweise gibt es nicht selten sogenannte High-End-Geräte, bei denen der Ausgangswiderstand ziemlich hoch ist. Man begründet das gerne damit, daß man dadurch einen Impedanzwandler am Ausgang weglassen konnte, der sich ja klanglich auswirken könnte. Eine haarsträubende Argumentation! In diesem Falle benötigen Sie ein kapazitätsarmes Kabel, d.h. ein möglichst kurzes oder aber, falls die Kabellänge hoch sein muß, ein hochqualitatives Kabel, das Sie am besten wie im nächsten Abschnitt beschrieben selbst herstellen.

Tip: Wenn Sie schon (eigentlich völlig unnötigen) Aufwand treiben wollen, um Ihr Gewissen zu beruhigen (auch wenn Sie jetzt wissen, daß es Unsinn ist), bzw. wenn Sie aufgrund einer großen Leitungslänge ein Kabel mit kleiner Kapazität benötigen, dann sollten Sie im Elektronikhandel ein paar Cinch-Stecker und eigentlich für HF-Anwendungen hergestelltes Koaxialkabel des Typs RG-59 kaufen, das sich durch eine geringe Kabelkapazität sowie vor allem einen geflochtenen und damit dichten Schirm auszeichnet. Es hat einen Außendurchmesser von ca. 4 mm. Auch anderes 75-Ω-Koaxkabel besitzt ähnlich gute Werte. Wenn Sie des Lötens mächtig sind, können Sie sich daraus ein Cinch-Kabel bauen, das aus elektrotechnischer Sicht für diesen Anwendungsfall nicht weiter verbesserungsfähig ist. Ein derart hergestelltes Cinch-Kabel hat lediglich einen einzigen Nachteil, der in High-End-Kreisen jedoch sehr schwerwiegend ist: Es kostet als Stereokabel weit unter 5 Euro und disqualifiziert sich alleine schon durch den niedrigen Preis grundsätzlich für High-End-Anwendungen. Der einzige wirkliche Nachteil ist, daß das Kabel ziemlich steif ist und keine kleinen Biegeradien mag. Bei nahezu gleichen elektrischen Daten diesbezüglich ganz deutlich besser verhält sich das RG-179. Wegen seines mit 2,5 mm kleinen Außendurchmessers, der eine martialische Optik gänzlich missen läßt, wird man in HiFi-Kreisen damit allerdings nur Spott ernten.
Zitat Ende

Mit LS-Kabeln ist es ähnlich

Man kann zusammenfassen. Ist das Kabel nicht vergammelt und ordnungsgemäß konfektioniert, gibt es von praxisfernen Ausnahmen abgesehen, keinen wissenschaftlich-technischen Beweis für Kabelklang. Teure Kabel und anderes Hifi Zubehör ist nur grober Unfug und Beutelschneiderei

Grüße aus HL
Volker

Egal wo man auf die Kabeldiskussion stößt, es ist immer wieder das Gleiche. Von den Voodoopristern werden die technischen Tatsachen mit dem einzigen Argument das man hat "und man hört es doch" einfach beiseite geschoben und die "Gegener" zu ignoranten Holzohren abgestempelt.

Eine Chinchkabelverbindung zwischen z.B. CD-Player und Amp stellt im Prinzip einen Spannungesteiler mit Tiefpass dar. jedoch beträgt die Pegelabschwächung nur ca 0,5 db und der Teifpass liegt weit außerhalb des menschlichen Hörvermögens.

Es gibt aber durchaus Einflüsse eines Kabels auf den Klang, diese sind aber immer eine Klangverschlechterung, Schlecht verlötete Stecker, oxidierte Kabel oder Stecker oder Kapazitätsprobleme wegen extrem langer Kabel...... ich Zitire hier aus der schon weiter oben verlinkte I-Net Seite Elektronikinfo.de
Zitat Anfang

Um mit Gewalt klangliche Auswirkungen zu provozieren, muß man zu drastischen Mitteln greifen: Man nehme eine total idiotisch ausgelegte Ausgangsstufe, die einen Ausgangswiderstand von 10 kΩ besitzt und führe das Signal über ein 5 m langes Kabel an den Verstärker. Da wir ein extrem schlechtes Kabel mit 200 pF pro Meter angenommen hatten, beträgt die Kabelkapazität alleine bereits beachtliche 1000 pF; ein praxisferner Wert. Hinzu kommt die Eingangskapazität des Verstärkers von 100 pF, so daß sich für Ce' ein Wert von 1100 pF ergibt. Mit diesen an den Haaren herbeigezogenen Werten ergibt sich mit ca. 14,5 kHz endlich ein Wert, bei dem möglicherweise einzelne Personen geringe klangliche Auswirkungen feststellen können. Viele Leute werden aber selbst unter diesen Bedingungen keine Klangverschlechterung feststellen, weil erstens der Pegel bei 14,5 kHz erst um 3 dB geringer geworden ist und zweitens die oberste noch hörbare Frequenz bei vielen Menschen bereits unter diesem Wert liegt.

Wie Sie gesehen haben, müssen etliche extrem ungünstige Faktoren zusammenkommen, damit sich das Verbindungskabel zwischen Wiedergabegerät und Verstärker klanglich auswirken kann. Bei 10 kΩ Ausgangswiderstand wäre es objektiv gesehen aber ohnehin angebracht, darüber nachzudenken, das Schrottgerät unauffällig zu entsorgen. Und statt des langen Schrottkabels, das in der Rechnung berücksichtigt wurde und das in der Praxis so wohl auch nicht existiert, könnte man durchaus im Elektronikhandel ein sehr preisgünstiges Cinchkabel kaufen, das das Problem löst, bevor man über ein mehrere hundert Euro teures High-End-Cinchkabel nachdenkt. Überraschenderweise gibt es nicht selten sogenannte High-End-Geräte, bei denen der Ausgangswiderstand ziemlich hoch ist. Man begründet das gerne damit, daß man dadurch einen Impedanzwandler am Ausgang weglassen konnte, der sich ja klanglich auswirken könnte. Eine haarsträubende Argumentation! In diesem Falle benötigen Sie ein kapazitätsarmes Kabel, d.h. ein möglichst kurzes oder aber, falls die Kabellänge hoch sein muß, ein hochqualitatives Kabel, das Sie am besten wie im nächsten Abschnitt beschrieben selbst herstellen.

Tip: Wenn Sie schon (eigentlich völlig unnötigen) Aufwand treiben wollen, um Ihr Gewissen zu beruhigen (auch wenn Sie jetzt wissen, daß es Unsinn ist), bzw. wenn Sie aufgrund einer großen Leitungslänge ein Kabel mit kleiner Kapazität benötigen, dann sollten Sie im Elektronikhandel ein paar Cinch-Stecker und eigentlich für HF-Anwendungen hergestelltes Koaxialkabel des Typs RG-59 kaufen, das sich durch eine geringe Kabelkapazität sowie vor allem einen geflochtenen und damit dichten Schirm auszeichnet. Es hat einen Außendurchmesser von ca. 4 mm. Auch anderes 75-Ω-Koaxkabel besitzt ähnlich gute Werte. Wenn Sie des Lötens mächtig sind, können Sie sich daraus ein Cinch-Kabel bauen, das aus elektrotechnischer Sicht für diesen Anwendungsfall nicht weiter verbesserungsfähig ist. Ein derart hergestelltes Cinch-Kabel hat lediglich einen einzigen Nachteil, der in High-End-Kreisen jedoch sehr schwerwiegend ist: Es kostet als Stereokabel weit unter 5 Euro und disqualifiziert sich alleine schon durch den niedrigen Preis grundsätzlich für High-End-Anwendungen. Der einzige wirkliche Nachteil ist, daß das Kabel ziemlich steif ist und keine kleinen Biegeradien mag. Bei nahezu gleichen elektrischen Daten diesbezüglich ganz deutlich besser verhält sich das RG-179. Wegen seines mit 2,5 mm kleinen Außendurchmessers, der eine martialische Optik gänzlich missen läßt, wird man in HiFi-Kreisen damit allerdings nur Spott ernten.
Zitat Ende

Mit LS-Kabeln ist es ähnlich

Man kann zusammenfassen. Ist das Kabel nicht vergammelt und ordnungsgemäß konfektioniert, gibt es von praxisfernen Ausnahmen abgesehen, keinen wissenschaftlich-technischen Beweis für Kabelklang. Teure Kabel und anderes Hifi Zubehör ist nur grober Unfug und Beutelschneiderei

Grüße aus HL
Volker

Hallo zusammen

Hochwertige Verkabelung bei high end HiFi bringt nicht nur etwas, sondern ist von nicht zu untetschätzender Bedeutung! So klingen Mittelklasseanlagen (Komponenten) mit hochwerigen Kabeln versehen oft besser, als teure mit 0815 Kabeln vom Elektrogeschäft um die Ecke. Habe diese Erfahrung mit meiner Kette zu Hause (Festplattenplayer 'Stream Magic 6' von Cambridge Audio und 'Zeppelin Air' von B&W als Aktivbox) selber gemacht. Aber Achtung: wie überall im Leben gibt es auch im high end Hifi Berdich Produkte einiger Hersteller, wo der Preis nicht mehr zu begründen ist. So z.B um die 2500 Euro für ein einzelnes Stromkabel der Referenzserie von Silent Wire! AQVOX, eine kleine deutsche high end HiFi Firma aus Hamburg liefert fast zu allen, was zeitgemässes Musikhören betrifft mit jeweils 1 Produkt. Diese haben, was normal ist für High End, auch ihren Preis, welcher aber im Konkurrenzvergleich bezahlbar und für die Qualität (Klang) die/den man bekommt, fast mehr als gut ist.

Beispiel:

Das USB-Kabel von Aqvox kostet 150 Euro, das unbedingt auch von mir dazu empfohlene USB-Netzteil um die 90 Euro. Die Zeitrischft Audio testete diese Beiden als die mit Abstand Klangbesten, besser als Konkurrenten für 500 - 600 Euro!

Das Aquvox Netzkabel kostet 200 Euro, kann aber klanglich mit Vielem, was 1000 und mehr Euro mehr kostet, mithalten.

Ebenso verhält es sich mit allen anderen Produkte von Aqvox! Bester Klang und ehrliche Preise zählen für die Hamburger ebenso wie Produkte, die sonst niemand anbietet (USB-Netzteil, audiophieler CD Ripper und Software als nur 2 Beispiele). Dies zum Zeigen, dass guter Klang bezahlbar und klanglich im Konkurrenzvergleich oft mehr als mithalten kann. Dank der Qualität und dem guten Service/Beratung, beruht der Erfolg von Aqvox fast auschluesslich auf der Mund zu Mund Propaganda, was für sich spricht. Ihr Budget get denn auch fast ausschliesslich in die Forschung und Entwicklung.

Mit audiophielen Grüssen aus der Schweiz

Raphael

Da sind meine Erfahrungen nach etlichen Blindtests völlig andere, siehe meine Beiträge auf der vorherigen Seite. In Tests, bei denen die Teilnehmer nicht wussten, welches Kabel gerade verwendet wird sind die zuvor noch als eklatant bezeichneten Unterschiede plötzlich verschwunden...

Grüße,

Uwe

Moin,
also meine Theorie ist Bi-Amping mit Singlewire, auch plus/minus mit getrennten Kabel.
Also an jedem LS 4 ! Kabel
Das ganze in Industriequalität(Lapp), GESCHIRMT, 4x1mm.
Vom Fachmann mit hochwertigen Bananas aufgekrimmt, NICHT Verlöten.
Gruß aus HH
Stephan

hallo liebe Kabel-Voodoo-Gemeinde,
ich komme vor Lachen überhaupt nicht mehr vor dem Rechner weg. Da benutzen die High-End-HiFi-Enthusiasten erst Stromkabel von der Steckdose zur ach so geliebten HiFi-Komponente, die im 3stellingen Euro- Bereich liegen, und hinter dem gepimpten Lautsprecherkabel nachtürlich noch sündhaft teure Bi-Wire Brücken um das letzte Quentchen herauszuholen. Boahhhhhhh....
Noch mal auf Anfang also:
1. Was bringt mir ein HighEnd Stromkabel, wenn zum Einen bis zum Hausanschluss Standard- Installationsware verlegt ist und innerhalb der Wunder-HiFi-Komponente einfachste Litze bis zur Plattine???
2. Was bringt mir eine Bi-Wire Kabelbrücke am Lautsprecheranschluss, wenn vom Lausprecher- Anschlussterminal bis zur Plattine der Frequenzweiche ebenfalls nur Standardware verlegt ist???
Bei Deinen Geräten nicht denkst Du grad??? Schraub das Terminal doch mal ab und guck in Deinen Lautsprecher rein, oder google nach Lautsprechertests, da sind die Wunderwerke oft aufgeschraubt zu sehen.

Fazit:
Richtig gute HiFi- Komponenten machen den Klang, richtig gute Lautsprecher aus. Die Baumarktware würde ich aufgrund der Verarbeitung und ja, auch aufgrund des einfach billigen Aussehens auch nicht nehmen, mehr als ein vorkonfektioniertes Lautsprecherkabel welches sich im Meterpreis zwischen 10 und dreißig Euro befindet, braucht aber kein Mensch, geschweige denn ein Netzkabel im dreistelligen Eurobereich...

... ich komme vor Lachen hier nicht weg :-)

Gruß aus der schönsten Stadt der Welt

Interessanter "Werbebeitrag" ;-)

So,
jetzt habe ich mir, JAHRE nachdem der letzte hier seinen Senf dazugegeben hat, die Beiträge mal durchgelesen.
Von Beleidigungen über einen Haufen dummes Zeug bis hin zu einigen sachlichen Beiträgen war wirklich viel dabei.

Am besten hat mir aber gefallen, dass jemand, der einen
"Festplattenplayer 'Stream Magic 6' von Cambridge Audio und 'Zeppelin Air' von B&W als Aktivbox"
als "High-End" bezeichnet und bei dem Krempel auch noch einen Klangunterschied zwischen Kabeln hören will.

Heijeijei....

Nun ja.

@Uwe: schöne und vor allem sachliche Beiträge!

@all:
wenn all die, die sich Kabel, die mindestens daumendick sind, ins Zimmer legen, einfach sagen würden:
"Ich kann es nicht hören, aber es sieht geil aus."
wäre viel gewonnen.
Denn "mehr" ist es eben einfach nicht.

Ich habe mir selber gearde neue Kabel konfektioniert:
4 x 4 mm² von "Sommercable" (8,- EUR der Meter), plus Viablue Geflechtschlauch, plus Schrumpfschlauch und ein paar ordentliche Bananas.
Kosten für alles (2 x 2m Kabel) rund 100,- EUR, also 25,- EUR der Meter incl. allem Material.
Optisch gehen die Dinger locker für den 20- bis 30-fachen Preis durch.
Und klanglich?
Obwohl das Sommercable hier und da für seinen "Klang" gelobt wird:
Einen Unterschied zu meinem alten Kabel (normales Oehlbach 2x4 mm²) gibt es wirklich nur optisch.

Meine "Kette":
Ein Marantz DV12S2 SACD-Player, ein Marantz SR12S1 als Verstärker, eine Creek OBH15 Phono-Vorstufe und ein Marantz 6300 Plattenspieler.
Die Lautsprecher: Heco Anniversary (die großen, die zum 50. Geburtstag rauskamen).
Alles in allem vielleicht ein BISSCHEN high-endiger als ein Streamingerät und ein B&W Zeppelin... ;-)

Übrigens:
Aus purer lange Weile und weil ich auch gerne an meiner Anlage "herumfummle":
Ich habe mir extra so ein Gerät zum ausphasen gekauft....
Ein Wochenende lang: Kabel linksrum, rechtsrum, alle Kabel raus....und andersrum wieder rein...naja...eben das ganze Programm....
Unterschied?
Klar....gaaaaaaaanz deutlich zu hören! ;-))))))

Also ehrlich: was für ein geistiger Dünnschi*s!

Geile Stromkabel habe ich trotzdem: ;-)
Stecker aus dem Netz (allerdings nicht beim "high-end-Laden" sondern direkt bei Alibaba in Hongkong bestellt (10,- EUR statt 100,- +"x") und dazu das gute alte Oelflex Lappkabel....
500,- EUR-Optik für einen SEHR überschaubaren Kurs...
Klingt auch nicht anders als die Original-Strippen, sieht aber SEEEEEHR highendig aus... ;-)

Einigen wir uns doch auf:

"Das Auge hört mit"...

Ich glaube, damit kann jeder gut leben....

Viel Spaß dann noch....

Kupfer ist ein guter Leiter, keine Frage, doch ist dieser nicht monokristallin wie Silber. Kupferatome "kleben" quasi zusammen, verhalten sich wie viele Kondensatoren.
Wer jemals eine echte Silberkette erlebt hat, der weiß, dass Kupfer da schnell an die Grenzen stößt. Silber besitzt mehr freie Elektonen als Kupfer.

Hallo,
denkt doch erst mal nach und habt die richtigen Testbedingungen,bevor Ihr geistreiche Kommentare schreibt !
Mit freundlichen Grüßen
Götz Gemkow
Info:ich hatte vier verschiedene Netzkabel,bezüglich Phaseraufbau!
Ihr wißt ja noch nicht mal ,welches Kabel in Wien war,aber Kommentare
müssen unter einen Pseudonym geschrieben werden!
Was ist den das für ein Verhalten!

Die Testbedingungen in Wien waren vorher im Detail mit dir abgestimmt und von dir akzeptiert. Sicher erkannt hast du deine eigenen Kabel im Vergleich zu billigen Beipackstrippen trotzdem nicht

Hallo Uwe,
wie lange gibt es diese pseudonymen Mobbingschreiber agentur den noch?
Haben diese Mutige Schreiber auch Nachnamen,oder bleiben Sie
lieber feige Mobbinghopser?
Gruß Götz Gemkow Mühlheim
Tel.06108-9971704
Handy:0176-49338698
Email:goetz.gemkow.1952@freenet.de

Was hat das mit Mobbing zu tun? Du hast dich zum Test mit deinen eigenen Produkten gestellt und bist dabei mit Pauken und Trompeten durchgefallen.
Wenn du nicht vorher im Internet so laut getönt hättest, wie schlecht alle andere hören und wie toll du das kannst und wie überlegen deine Kabel sind, wäre das eine Privatveranstaltung zwischen dir und David geblieben. So wurde das vor und nach dem Test im HiFi-Forum breitgetreten.

Den Testablauf kann man dort noch immer nachlesen:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-1053.html

Hallo,
also, wer für ein Stromanschlusskabel mit Goldstecker und Silberleiter, mehrfach abgeschirmt bei 2 Metern Länge 1800,-€ ausgibt, ist ein Spinner, denn bis zur Wandsteckdose ist eh nur 1,5 qmm Kupfer und an der Verteilerdose sind handelsübliche Lüsterklemmen verbaut.
Wer aber ein vernünfiges Chinchkabel nicht hörbar von einem Chinchkabelfür 2,99€ unterscheiden kann, ist entweder taub, oder seine Alage ist Schrott.
Ebenso bei Boxenkabel, da gobt es ehrebliche Differenzen, aber für 3 Setero-Meter meherere tausend Euros zu bezahlen, sollte sich bessere Boxen kaufen, und ein gutes aber preiswertes Kabel besorgen. 4qmm evtl versilbert für 6,-€ / Meter ist o.k. oder aber, wie ich selbst, RG224 mit etwas mehr als 10qmm selbst konfektioniert, für 50,-€ je Boxenpaar und 3 Meter Länge incl. Goldsteckern, damit spiele ich alles Andere an die Wand und besser gibt es auch nicht für 10000,-€ für 3 Meter.
JA! ZEHN TAUSEND Euros für 2 x 3 m Kabel, das ist wirklich ein Witz, und dann an Boxen, die 3000,-€ kosten? NaJa.
Ich kann physikalische Begebenheiten und elektrische Begebenheiten erkennen, und trotzdem gibt es hörbare Unterschiede bei Kabeln, aber ein HokusPokus gibt es auch da nicht. Das ist definitiv !
Meine Chinch-Kabel konfektioniere ich bebenfalls selbst, und das mit hörbarem Erfolg, aber nicht zu Zauber-Preisen, sondern im vernünftigen Rahmen, obwohl ich eine Accupase Vor-Endstufen Kombi habe und Thorens-Laufwerke mit van den Hul Nadel am Tonabnehmer, also, es gibt Unterschiede, aber keine, die ein Kabel für meherere Tausend Euros erklären.

Aber denen wünsche ich trotzdem viel Spaß dabe, nach Argumenten zu suchen.

Was soll der Laieaber sonst machen? Verstärker tunen? Dazu ist er nicht in der Lage, also was bleibt? Nur das Kabel, was er selbst an seiner Anlage verändern kann, so wird dort ein Markt geschaffen, für den es keine wirkliche Erklärung gibt, jedenfalls nicht für solche Preise, zu denen mancher Zauber gehandelt wird.

...hier ein interessanter Kommentar eines (renommierten) Hifi-Journalisten und Ingenieurs...
https://www.lowbeats.de/kabelklang-im-hifi-mythos-oder-realitaet/2/