Welche sind die besten "Highend" Lautsprecher fürs Geld?

Klar kann man diese Frage nicht pauschal beantworten,
mich würde trotzdem eure Meinung - am besten mit Begründung - interessieren.
Damit wir nicht aneinander vorbei reden definiere ich mal ein ungefähres Umfeld:

Musik: Allround
Preis: ~ 2000 - 12000 Eur
Verstärkerleistung: ausreichend vorhanden
Hörraumgröße: 30 qm - 80qm
Hörraumbeschaffenheit: unproblematisch

Mein Favorit:
B&W 802 D - weil ich diese auf der Highend 2008 an einer Cyrus- Kette gehört habe und das Grinsen
während des gesamten Messeaufenthalts nicht mehr aus dem Gesicht bekommen habe. Da mussten schon weit teurere Lautsprecher wie z.B. von MBL ~ 120TSD Euro aufgefahren werden um einen deutlichen Unterschied zu vernehmen.

was ist dein problem,sind wir nicht allen den Reizen ausgesetzt
wenn man das so liest,könnte man glauben du hättest nichts zuhaus,absolut nichts
wenn doch,würdest du dich ja selbst verleugnen,oder wer hat deine Anlage ausgewählt,falls vorhanden,wer schaut jetzt blöd aus der wäsche.
Um wirklich Musik in Live zu erleben,müßte jeder von uns sich eine Kapelle die ohne jegliche Verstärkung u Effekthescherei in unseren Wohnungen spielen,damit wir nicht von Vodoo Klang beeinflußt werden.
Noch viel Spaß beim Wäsche Waschen,nimm aber bitte kein Waschmittel,Weichspühler od. andere Weich u Weismacher,nicht dass es deine Wäsche beeinflußt u sie hinterher nicht mehr paßt.
Jeden das seine,u mir das meine
in diesen Sinne noch eine schönen Tag

Guten Abend,
....ich schwenk mal zum Anfangsposing zurück.
B&W 802d ist wohl gerade voll im "Trend"-wird selbst gebraucht unerhört hoch gehandelt.
Ich habe die letzten Jahre eine Menge LS probiert-es fing,wie sicher bei vielen leidlich an.
Bei mir war es Bose Acoustimass ,dann Jamo,Heco,Canton RC-L.....
Die ersten Glücksgefühle kamen bei der Atr Celsta auf,getoppt von der Monitor Headline db8.
Meine neueste Errungenschaft,die Monitor headline db9 mit Manger Wandler...
Ich werde mich hüten zu sagen es gibt nichts besseres,weil Geschmäcker sind verschieden......
aber ich denke in der 10tsd-Euro Klasse wird es schwer halbwegs gleichwertige zu finden...

Ich kann seit dem Sommer nur noch von PSB schwärmen.
Jetzt ist mein System vervollständigt.....7.1 mit zwei B5, 2 B6, dem Center C5 und den überragenden T6, alles Image-Serie und daher erschwinglich (unter dem 3tsder-Bereich ). Dieses Arrangement hat mich einiges mehr als die üblichen Surround-Sets gekostet, die in den großen Märkten angeboten werden. Aber ich kenne nichts, was an diesen kanadischen Naturklang herankäme - auch für viel viel mehr Geld nicht!!! Und ich hab mich auch in Highend-Studios klanglich eingehört...bis zu 20tsd.

PSB ist sicherlich nicht trendy, zumal diese Marke erst seit knapp zwei Jahren überhaupt in Deutschland erhältlich ist. Aber ich habe bislang nichts besseres gehört.

Tach Ihr Deppen,
also wer so 'ne Frage im Forum stellt, welche teuren LS am besten sind, der kann doch wirklich nicht erwarten, dass er auch nur einen Hauch von nutzbaren Informationen erhält. Jeder hält seine LS für die besten, es sei denn, er hat irgendwo auf einer Messe noch bessere entdeckt, die sich aber kein Mensch leisten kann. Ihr seid alle Sklaven Eurer Leidenschaft ;-)
Der Wissende

Eine Empfehlung meinerseits wäre die Quadral Titan MK VII. In dieser Preisklasse finde ich den Lautprecher einfach nur spitze (mein persönliches Empfinden).
Hierbei ist es aber auch wichtig, den richtigen Raum dafür zu haben. Meiner z. B. (ca. 30qm) ist für die Dinger definitiv zu klein, da die nahen Wänden nur Spiegeln und somit das oft so geliebte "kristallklare Hören" weg ist. Also: Richtiges Verhältniss zw. LS-Volumen und Raumgröße. Allerdings will ich auch dann Keinem die Dinger aufschwatzen. Vor allem, weil auch diese Lautsprecher von passender Elektronik versorgt werden wollen. Der Lautsprecher ist auf Akkustik getrimmt. Soll heißen, das der Hersteller größten Wert darauf legt, dass seine Lautsprecher so nah wie möglich einem Echten Instrument nachempfinden. Deshalb empfiehlt sich hier auf jeden fall nur ein Röhrenverstärker. Alles andere wäre eine Schmaach an den LS.

Wer jetzt nicht so viel Raum hat, bzw. nicht so viel Geld ausgeben will...

Quadral hat noch weitere LS-Typen. Aber in Preislagen unter 2000,- / Stück würde ich dann eher Infinity als Hersteller empfehlen. Hierzu eignen sich Marantz-Verstärker sehr gut. Ist zwar kein Röhren-Amp, klingt aber dennoch erstaunlich gut (warm und ausgewogen / aber gewöhnungsbedürfig).

Für alle, die es jetzt noch Interessiert, was ich für ein System habe:

Infinity Kappa 5.2 Series als LS
Marantz PM 68 als Amp (leider am geist aufgeben. Hoffe ich finde ehrwürdigen Ersatz)
Auf Angaben zu Eingangsgeräten verzichte ich bewusst, da die den geringsten Teil an Klangqualität ausmachen.
Dann aber will ich auf einen Klassischen Fehler hinweisen. Dazwischenhängende Mischpulte usw. Leider sehe ich soetwas viel zu oft. Alle Geräte die zwischen Eingangssignal und den LS hängen verändern den Klang. Vor allem aber Mischpulte und anderer (HiFi-Kram). Außerdem könnt ihr mit solchen sachen Euren Verstärker schrotten, da ein Vollverstärker nicht für verstärkte Eingangssignale ausgelegt ist.

P.S. Kleiner Tipp für alle, die eine Faustformel für das Richtige Chassi-Volumen suchen:
Wenn du findest das ein Sattelschlepper in ner Duplex sch... aussieht, dann soltest du beim Lautsprecherkauf nicht den selben Fehler machen. (Großer Raum - Große Lautsprecher, Kleiner Raum - Kleine Lautsprecher)

So generell kann man aber nicht sagen, wieviel Lautsprechervolumen man für wieviel Raum benötigt, um bestmöglichen Klang zu erzeugen.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht:
50l Lautsprechervolumen (geschlossener LS) für 20-30qm Wohnfläche. Mind. 30cm Abstand zur rückwertigen Wand. Mind. 1m zur Seitlichen Wand. LS Mind 3m auseinander. Mind. 3m Entfernung zum Hörer. Je größer das Volumen des LS, desto größer die Abstände.

Vorsicht: Bei offenen Lautsprechern kann sich das ganz anders verhalten.

Bei hochwertigen Lautsprechern ist zu beachten, dass sie nicht wie fälschlicherweise angenommen, schräg in Richtung des Hörers gestellt werden. Solche LS werden so gebaut, dass die bestmögliche Ausrichrung 0° entspricht. Dies gilt dann aber wieder für beide Bauarten.

Viel Spass beim Ausprobieren.
Könnt mir ja unter s.pietruschka@freenet.de eure Versuchsergebnisse mitteilen.
Hoffe ich konnte dem ein oder anderen damit helfen.

Hallo Hunter,

abgesehen davon, dass ích die Titan auch für einen guten Lautsprecher halte, sind in deinem Beitrag einige Dinge, die ich inhaltlich nicht verstehe:

- z.B. der Ausdruck "kristallklares Hören", was meinst du damit?
Klar, Lautsprecher sollten wegen früher Reflektionen nicht zu Nahe an der Wand stehen, aber was hat das mit dem Volumen der Lautsprecher zu tun? Kleine Lautsprecher haben dieses Problem ganz genau so, da die Schallabstrahlung im Mittel- und Hochtonbereich auch nicht wesentlich anders ist.

- Was ist ein "echtes" Instrument?

- und warum empfiehlt sich für "echte" Instrumente ein Röhrenverstärker? Gerade die Titan braucht wegen nicht allzu hohen Wirkungsgrades eher leistungsstarke Verstärker, vor allem in von dir empfohlenen großen Räumen und da scheiden Röhren eher aus.

- was meinst du mit "anderem HiFi-Kram", der nicht vor dem Verstärker betrieben werden sollte? (ich kenne übrigens niemanden, der ein Mischpult in der HiFi-Anlage verwendet)

- die Angeben zum empfohlenen Volumen halte ich für nicht zielführend. Wenn überhaupt, dann sind kleinere Räume im Bass oft überfordert, dann empfehlen sich Lautsprecher, die im Bass nicht zu kräftig sind. Das ist aber hpts. eine Frage des Frequenzganges, nicht des Lausprechervolumens. Ordentlich konstruierte kleine Lautsprecher können im Bass durchaus tiefer runterreichen als viele große und nicht selten haben kleine Lautsprecher eine Anhebung im oberen Bassbereich (um über fehlenden Tiefbass hinwegzutäuschen), die in kleinen Räumen mehr Probleme bereitet, als eine im Bass linearer abgestimmte Großbox.

- die Empfehlung für die Ausrichtung der Lautsprecher kann man so nicht stehen lassen. Ob die LS besser in Richtung Hörer zielen oder geradeaus hängt vom Abstrahlverhalten ab. Manch anerkannt hochwertige Chassis wie etwa die Manger-Wandler oder große Elektrostaten bündeln die Höhen recht stark, dann kann man Positionen außerhalb der Abstrahlachse schon als zu dumpf empfinden.

Grüße,

Uwe

Ich fürchte ich muß nun meine Meinung zum Thema ebenfalls noch kundtun. Und die ist mit einem Satz gesagt:
Man kann keine Lautsprecher empfehlen.
Warum? Weil es den Lautsprecher, die eierlegende Wollmilchsau, die jedem passt und jeden glücklich macht nicht gibt. Man verzeihe mir den Vergleich:
Das ist wie mit den Frauen. Welche ist die beste Ehefrau?
Das muß jeder für sich selbst herausfinden. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Angefangen von den Räumlichkeiten und den Aufstellungsmöglichkeiten. Und ganz wichtig: Was wird für Musik gehört. Kammerjazz, Klassik, Techno... Diese Fragen sind zu klären. Ist dann das Budget klar, muß man hören gehen. Probieren. Testen. Und dies sollte man als Weg betrachten der Spaß machen kann. Eine Empfehlung von mir kann höchstens jemanden der genauso tickt wie ich und dann noch genauso lebt wie ich glücklich machen. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber genau das ist es doch, was die Geschichte und dieses Hobby so faszinierend macht: Die Suche nach dem ganz persönlich besten Ton.
In diesem Sinn viel Spaß auf dem Weg,
Oliver

Die Frage nach dem besten Lautsprecher ist eine Suche nach der Unendlichkeit!
Es gibt gute, sehr gute und einige weniger gute LS! Soweit so gut.
Es verwundert mich immer wieder, wie Menschen die offensichtlich gerne Musik hören, und wohl auch einen guten Sound schätzen, sich täuschen lassen! Die meisten der Angebotenen, und hier genannten LS haben eines gemeinsam: es sind Effektgeräte! Von überzogenen Höhen (B&W, Focal) bis zu massiven Bässen alles da! Natürlich, man hört sie und ist weg, das woww - Erlebnis. Wie bein Flatscreen bei dem der Kontrast auf maximum gestellt ist! Aber das hat wenig mit einer Natürlichen wiedergabe zu tun - leider. Bei einigen klingen die Snare Drums wie die Deckel von Mamas Tupperware, und das wird dann als toller Klang vermarktet! Naja wems gefällt!
Das beste ist aktiv, probieren und hören. Und man findet in den Monaten und Jahren zu einer Einstellung die dem natürlichen Klangbild sehr nahe kommt, kann Musik genießen ohne dass sie lästig wird! Es ist einfach Musik im Raum, die LS spielen dann einfach keine Rolle mehr.
Es kommt der Moment, wenn man die Anlage vergisst, sich der Musik hingiebt, und grinsend da sitzt und genießt!

Ein Chapeau an den Beitrag von Herrn Wolfgruber. Absolute Zustimmung von meiner Seite.
Wie in solchen Foren mittlerweile Gang und gebe, verkommen sie alle zu Selbstbeweihraeucherungplaetzen, in denen jeder seine Anlagen, ob eigen oder nur gehört, einem Ändern schmackhaft machen will.
Bei der Wahl der Komponenten für unser Hobby sollten wir darauf achten, die ganzen Soundigen Teile zu meiden. Klar können solche Komponenten im Resten und vielleicht auch zweiten Eindruck Spass machen. Warum suchen den viele von uns staendig nach neuen Geräten. Doch nur zum Teil wegen gravierender technischer Neuerungen. zumeist wohl eher, weil man des vorherrschenden Sounds überdrüssig geworden ist. Es war eben eine Soundrichtung. Daher nehmt die neutralen Komponenten ernst, auch wenn sie zunächst nicht so sündig und spektakulär klingen. Dafür könnt ihr lange Zeit mit denen hören, in Jahren und pro Hörsession gemeint. Eine neutrale Kette ist ungemein ermüdungsfrei zu hören.
Ich war bis vor akutem der Meinung, dass ich solche Tugenden z.B. Bei meinen Lautsprechern der Firma Thiel gefunden hätte. Nach dem intensiven Hören der Lautsprecher von Manger musste ich erkennen, dass mit selbigen enorm Stressfrei Musik gehört werden kann. Manger ist nicht der zigste Hersteller von konventionellen Chassis, sondern ging mit dem Prinzip des Biegewellenwandlers, der extrem schnell ist, andere Wege.
Ich muss und will den Musikhörern recht geben, welche die Aktivierung von Lautsprechern präferieren. Das ist tatsächlich so, es werden viele Verluste von Bauteilen umgangen, welche das Einschwingverhalten der Lautsprecher negativ verändern. Das gilt grundsätzlich für die meisten Lautsprecher, für den Manger noch einmal mehr, weil diese konstruktiv überlegen Prinzip des Biegewellenwandlers von der verlustfreien Ansteuerung via aktiver Lösung enorm profitiert.

Wenn dann ein Hersteller die Möglichkeit offeriert, die Lautsprecher zu Hause für ein paar Tage anzuhören, entstehen auch keine Fehlkaeufe. Daher freue ich mich über die baldige Lieferung der MSWs1, den wohnzimmerfreundlichen Aktivmonitor von Manger.

Aber egal ob Manger oder andere Herstelleer. Meidet die Soundmacher, nehmt ehrliche Lautsprecher, auch wenn ihr damit die Kumpels nicht mit den ersten zwei Takten vom Hocker hauen könnt. Dafür kommt der Drang nach anderem Sound nie mehr, oder wenigstens nicht so schnell wie bisher, auf.

Highfidele Grüße

Diesen Beitrag halte ich mit Abstand für den klügsten und besten. Genau so ist es. Es gibt so viele Faktoren, die das Hören beeinflussen, sei es der Raum , die Technik und vor allem das menschliche Gehör, das individuell sehr abweichend ist. Und zum Schluss noch das Gehirn, dass alles dies verarbeitet und dann dem Hörer bewußt macht. Daher kann es keine objektive Empfehlung für irgendein Modell geben.

Sorry, aber ich habe vergessen, den Bericht zu benennen, auf den sich mein Kommentar bezog. Ich meine die Aussagen von Herrn Oliver Leidig vom 16.12.2010.

Hallo!
Wenn man keine Bassorgien wünscht sollte man sich mit Magneplanar (MAGNETOSTATEN) befassen und zumindest mal probehören. Ich besitze selber welche. Man kann schon mit den kleineren Modellen einen Genuss erzeugen. Zur Bassergänzug habe ich mal ein Ripol dazugeschaltet, was sich in manchen Bereichen (Rock, Jazz) ganz gut (ohne aufdringlich zu werden) anhört.
Bei Fragen beantworte ich gerne eine Mail.
Gruß
Michael

Nach allem, was ich bisher hören durfte und auch an sehr teurem Unfug auf Messen gehört habe (Burmester!)
kann ich nur sagen: versuche eine gebrauchte Box mit Hornsystem von Acapella (acapella audio arts) zu bekommen.
Ein Violon oder ein LaCampanella habe ich gehört, und die Musikalität und Schnelligkeit dieser Lautsprecher sind unglaublich. Die Dynamik und Klarheit, die da raus kommt, habe ich sonst kaum gehört.

Hab jetzt nicht alles (!) gelesen hier - aber ich empfehle nur EINEN Hersteller: und der ist ATC !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es gibt nichts ehrlicheres und vor allem HOMOGENERES !!! und zwar egal, ob aktiv oder passiv !!!!
Habe LANGE selbst gesucht - und mich dann klar und ohne Wenn und Aber für ATC entschieden !!!!
Gruss

Hallo,
Klare, so eine Violon von Acapella ist eine Sünde wert. Voraussetzung ist halt Platz in der Bude und gaaaanz wichtig ist, dass der Ionenhochtoener pfleglich behandelt wurde.
War über Jahre hinweg glücklicher Besitzer eine High-Violon und musste wegen neuer Räumlichkeiten in wohnraumfreundlichern Gefilden suchen. Denn eine Violon mit Hörabständen unter 3 Metern geht gar nicht. Und nicht vergessen, die Elektronik muss von sehr hoher Güte sein, sonst klappt es nicht.
Der Ionenhochtoener ist ja sehr aufwändig, doch sind die Acapellasysteme mit dem Ion schon ganz ordentlich kalkuliert, sprich verteuert. Aber das gilt für etliche Produkte aus den Hochpreissegment.

Ich habe jetzt einige (wenn auch nicht alle) Beiträge in diesem Thread gelesen, einigen kann ich zustimmen, bei einigen musste ich grinsen.

Mal abgesehen davon, dass "der beste Lautsprecher" eine sehr subjektive Geschichte ist, sind sich doch alle dahingehend einig, dass ein guter Lautsprecher eine möglichst unverfälschte Wiedergabe des Originals liefern soll, denn man will ja das Gefühl haben, die Band im Hörraum spielen und sie buchstäblich greifen zu können.

Jetzt möchte ich mal eine ganz banale Frage in den Raum werfen:
Wenn sich nahezu jeder High-End Hersteller auf die Flagge schreibt, eine bestmögliche Wiedergabe des Signals mit seinen "Superlautsprechern" zu gewährleisten, warum klingen dann diese Flaggschiffe untereinander einfach so ungeheuer verschieden?

Normalerweise müssten alle relativ gleich klingen, da auch SIE den Gesetzen der Physik unterworfen sind, und die schreibt nunmal vor, was man beachten muss, um möglichst wenig Klangverfärbungen zu haben.

Zum Beispiel sind Lautsprecher mit D´Appolito-Anordnung (etwa TMT-HT-TMT) akustisch Schwachsinn, da es durch die doppelt vorhandenen Chassis in bestimmten Frequenzen zu Phasenauslöschungen kommt, aber macht ja nichts, sieht auf jeden Fall gut aus...

Wie schon einige erwähnt haben, ist der Raum ein entscheidender Faktor, den leider viel zu wenige beachten, und der RICHTIG ins Geld gehen kann (x00k+++€).

Sündhaft teure (!!!) Boxen sind nicht nur meiner Meinung nach, sondern de facto Statussymbole, die selten etwas mit unverfälschter Klangwiedergabe zu tun haben. Es gab eine Zeit, da wurden die Bose Acoustimass Surround-Brüllwürfel von der Presse und allen anderen in den 7.Himmel gelobt. Eigentlich bekommt man aber für viel Geld (sehr sehr) wenig Klang und einen lächerlichen Bass.

In Tonstudios (ich bin selbst Tontechniker) ist der Monitor/Lautsprecher lediglich ein Werkzeug, um Fehler aufzudecken und das aufgenommene/abgemischte Signal bestmöglich wiederzugeben. Was bringt es also, sich einen Lautsprecher mit "warmem" (Tiefmitten-)betontem Klang zuzulegen, der einem alles andere als die Originalaufnahme (oder nah dran) wiedergibt?

Natürlich liegt es auch an Hörgewohnheiten, Hörempfinden und Geschmack, wem was gefällt, das ist klar!!!

Wer allerdings eine möglichst unverfälschte (!!!) Wiedergabe von Musik haben will, braucht einen optimalen Raum und kommt um professionelle Studiomonitore nicht herum, denn die sind, wie zuvor erwähnt, nicht dazu gebaut worden, um toll auszusehen oder schön zu klingen, sondern klingen im Gegenteil unspektakulär. Sie geben das wieder, was aufgenommen wurde.

Also, wenn ihr Hunderttausende Euros zu viel habt, lasst euch von einem Akustiker einen auf die Bedürfnisse abgestimmten Raum konstruieren.

Nochmal abschliessend:
Ich will niemandem zu nahe treten, jeder soll das machen, was er will. Allerdings wehre ich mich vehement gegen Aussagen á la "Dann hast du aber noch nicht Box XY an Signalkette Z gehört"! Ihr habt ganz gewiss etwas besonderes in eurem Wohnzimmer stehen, aber originalgetreu ist eine andere Hausnummer. Auch die Aussage "In dem und dem Studio stehen aber die Nautilus rum"- richtig...in einem an die Klangeigenschaften angepassten Regieraum.

So und jetzt viel Spaß beim Musikhören!

Gruß Sebastian

P.s.: Jedem das Seine

Mir geht es wie Sebastian, ich habe auch nicht alle gelesen...;-)
Ich denke das "der beste Lautsprecher" sehr individuell ist. Raum, Kette, Musikvorlieben, Aufstellmöglichkeit und Abhör-Lautstärke sind nur einige Kriterien, daher findet man auch so viele unerschiedliche Vorschläge welchen denn nun "die Besten" seien.
Auch hier zu lesen: 5 Stühle 6 Meinungen....

Meines Erachtens hilft nur hören. Das kann man hier und da bei Vorführungen, auf Messen, bei Gleichgesinnten, bei Händlern etc. Wenn dann eine Vorliebe für eine "Art" auftaucht, wie Bassreflex, Horn, Elektrostat, Magnetostat, Koaxial, etc.pp., dann muss man sich die Möglichkeit erarbeiten ein solches Paar an der eigenen Kette in den eigenen 4 Wänden anzuhören.

Insgesamt ist es schon ain langer Weg seinen eigenen Lautsprecher zu finden, aber es lohnt...;-)
Zu den Preisen, wenn man etwas in der DIY Ecke unterwegs ist, schlackert man oft mit den Ohren was die Bauteile nur Kosten, die in "HighEnd" Lautsprechern verbaut sind. Natürlich haben die Hersteller eine Menge Entwicklungskosten, dennoch weiß ich das die Margen extrem hoch sind, im Speziellen je teuerer die Lautsprecher werden. Dann muss der Händler noch verdienen.... Bleibt also noch zu sagen, dass auf dem Gebrauchtmarkt die teuersten Lautsprecher im super Erhaltungszustand zum halben Ladenpreis zu bekommen sind, dann wird der Gegenwert realistisch. Oft haben auch Händler Inzahlungnahmen oder Vorführer und geben die Teile mit Garantie zu guten Kursen ab.

Also, hören, hören, hören....:-))

LG, Volker

Bang & Olufsen Beolab 5; Kosten ca. 10000Euro Pro Lautsprecher.

Also ich finde myro Anlagen sind der Hammer Schau doch mal auf deren Seite rein www.myro.de ;) die haben einen Super geilen Klang und sind hi end hifi Lautsprecher

Hi
ich finde die Firma Myro ist der Hammer, sehr guter klang und preiswert die magic-musica kosten 2.998€/Paar und für das geld bekommt man einfach einen warnsins klang. Könnt ja mal gerne auf deren seite euch noch die anderen ansehen oder direckt zu ihnen fahren, und euch die anlagen anhören.

Hallo,
Erfahrungen muss letztlich jeder, mehr oder weniger schmerzlich, selbst sammeln. Was kann man auf Aussagen geben wie, dass waren def. die besten LS, die XY je gehört hat? Wie jemand ein Konzert bspw. empfunden hat, hat u.U. nichts mit dem eigenen Empfinden gemeinsam. Daher fasse ich die Eingangsfrage als eine Art "Marktübersicht" auf. Ich bspw. habe sehr viele der genannten LS gehört fand jedoch alles ein wenig wie Einheitsbrei. Auch aktive B&M machen da konzeptionell keine besondere Ausnahme.
Meine absoluten Favoriten sind 2 Ausnahme-Hersteller, die bitte nur zur Öffnung eines gegebenen Marktes zu sehen sein sollen:
Zingali, ab der Twenty Serie und Lansche Audio. Ich halte seit nunmehr 14 Jahren Zingali die Treue. Leider gibt es momentan keinen Deutschlandvertrieb. Das soll sich aber in Kürze ändern.

LG

hi
Meine Kette ist die beste und die anderen Ketten sind nicht so?
Das ist so ähnlich wenn ich 60.000 Euro eingesteckt habe und ein Auto kaufen gehe.
Tja, welches nehme ich jetzt, den Porsche, das Cabrio, nein doch E-Klasse Kombi, nein den Volvo mit tollem Soundsystem, ach was der Audi mit B&O.
In diesem oberen Preissegment tummeln sich viele, die Auswahl ist wirklich groß.

Zuerst einmal würde ich den Raum abmessen, sind es 16 oder 50m2
Ein paar Händler abklappern und Meinungen einholen.
Dann die ersten LS Zuhause aufstellen lassen, lasst den Händler gleich verschiedene Chinch Kabel, Steckdosenleisten und Stromkabel mitbringen.

Hört euch das in ruhe an, entscheidet ob es reicht oder mehr sein muss.
Dem einen reicht es bei 2.000 Euro der eine hört bei 100 000 noch Möglichkeiten für mehr Klang.

Rein Persönlich und auf Messen klingen viele Lautsprecher komisch. Was auf der High end 2009 noch Super war klingt 2010 beschissen damit es 2014 wieder ganz toll aufspielt.

Also:
1. Raum
2. Finanzielle Möglichkeiten
3. Händler abklappern, mindestens 2
4. Aufstellen lassen
5. Kabel ausprobieren

Nachdenken und Entscheiden.

Bei mir sind es die 35 K Kombinationen, dort fühle ich mich zuhause, das Klingt für mich nach Musik.
Darunter ist es O.K. aber nicht ganz so groovig.

Da ich nicht das Geld habe für so eine Kombi habe ich mir die LS selbst gebaut, auch Selbstbauer können in Läden gehen um sich das dann anzuhören.
Ich sage nur Udo.
Elektronik gibt es wie Sand am Meer, auch gebrauchte.
Ob jemand 10k für einen Verstärker ausgibt oder sich ein Gebrauchtes Gerät um 2 oder 3 kauft? Wo ist der Unterschied?
Auch Händler verfügen über solche Posten.
Wichtig das Zuspielgerät, will ich SACD, Blue Ray, CD, Flac oder andere Digitale Signale.
Mir wichtig, einfache Bedienung am liebsten mit einer Fernbedienung.
Habe einen Naim Streamer mit Festplattenzuspieler.
Steuerung über eine I-Tunes ähnliche Oberfläche übers I-Pad.

Schöne Kabel dazu, toller Verstärker, gutes Zuspielgerät, Stromleiste, etwas entkoppeln, und Musik fliesst.
Ein guter Händler wird gerne Geräte und Zubehör zur Verfügung stellen, auch das gibt es Gebraucht.

Etwas rücken, etwas schieben, nach vor, hin und her, ev. Dämmen und fertig.
Das Ergebnis sollte Stimmen, ich bin recht zufrieden, es passt ganz gut.
Die Elektronik sowieso Hammer, SLRG10MK4
Zuspieler ganz OK, Klanglich ja, jedoch Aufwändig, viel Handarbeit bis die Cover alle passen.
Die Kabelfrage ist nie endgültig,
Das Rack sollte stimmen, unglaublich welch Potential da drinnen liegt.
LS sind gut, jedoch eine Notlösung, nächstes Jahr werden bessere gebaut.
Und irgendwann mal kommen richtige LS rein,
aber da sind wir dann schon bei 35k für alles, wenn es reicht.

Also zurück zum Anfang, anhören bis man keinen Unterschied mehr hört, das ist es dann von der Preisklasse.
Es geht natürlich Günstiger, mit etwas tricksen wie Selbstgebauten LS.
Bei der Elektronik würde ich keine Kompromisse eingehen, dann lieber Gebrauchtes Gerät.

Schöne Grüsse aus Österreich

hi
Meine Kette ist die beste und die anderen Ketten sind nicht so?
Das ist so ähnlich wenn ich 60.000 Euro eingesteckt habe und ein Auto kaufen gehe.
Tja, welches nehme ich jetzt, den Porsche, das Cabrio, nein doch E-Klasse Kombi, nein den Volvo mit tollem Soundsystem, ach was der Audi mit B&O.
In diesem oberen Preissegment tummeln sich viele, die Auswahl ist wirklich groß.

Zuerst einmal würde ich den Raum abmessen, sind es 16 oder 50m2
Ein paar Händler abklappern und Meinungen einholen.
Dann die ersten LS Zuhause aufstellen lassen, lasst den Händler gleich verschiedene Chinch Kabel, Steckdosenleisten und Stromkabel mitbringen.

Hört euch das in ruhe an, entscheidet ob es reicht oder mehr sein muss.
Dem einen reicht es bei 2.000 Euro der eine hört bei 100 000 noch Möglichkeiten für mehr Klang.

Rein Persönlich und auf Messen klingen viele Lautsprecher komisch. Was auf der High end 2009 noch Super war klingt 2010 beschissen damit es 2014 wieder ganz toll aufspielt.

Also:
1. Raum
2. Finanzielle Möglichkeiten
3. Händler abklappern, mindestens 2
4. Aufstellen lassen
5. Kabel ausprobieren

Nachdenken und Entscheiden.

Bei mir sind es die 35 K Kombinationen, dort fühle ich mich zuhause, das Klingt für mich nach Musik.
Darunter ist es O.K. aber nicht ganz so groovig.

Da ich nicht das Geld habe für so eine Kombi habe ich mir die LS selbst gebaut, auch Selbstbauer können in Läden gehen um sich das dann anzuhören.
Ich sage nur Udo.
Elektronik gibt es wie Sand am Meer, auch gebrauchte.
Ob jemand 10k für einen Verstärker ausgibt oder sich ein Gebrauchtes Gerät um 2 oder 3 kauft? Wo ist der Unterschied?
Auch Händler verfügen über solche Posten.
Wichtig das Zuspielgerät, will ich SACD, Blue Ray, CD, Flac oder andere Digitale Signale.
Mir wichtig, einfache Bedienung am liebsten mit einer Fernbedienung.
Habe einen Naim Streamer mit Festplattenzuspieler.
Steuerung über eine I-Tunes ähnliche Oberfläche übers I-Pad.

Schöne Kabel dazu, toller Verstärker, gutes Zuspielgerät, Stromleiste, etwas entkoppeln, und Musik fliesst.
Ein guter Händler wird gerne Geräte und Zubehör zur Verfügung stellen, auch das gibt es Gebraucht.

Etwas rücken, etwas schieben, nach vor, hin und her, ev. Dämmen und fertig.
Das Ergebnis sollte Stimmen, ich bin recht zufrieden, es passt ganz gut.
Die Elektronik sowieso Hammer, SLRG10MK4
Zuspieler ganz OK, Klanglich ja, jedoch Aufwändig, viel Handarbeit bis die Cover alle passen.
Die Kabelfrage ist nie endgültig,
Das Rack sollte stimmen, unglaublich welch Potential da drinnen liegt.
LS sind gut, jedoch eine Notlösung, nächstes Jahr werden bessere gebaut.
Und irgendwann mal kommen richtige LS rein,
aber da sind wir dann schon bei 35k für alles, wenn es reicht.

Also zurück zum Anfang, anhören bis man keinen Unterschied mehr hört, das ist es dann von der Preisklasse.
Es geht natürlich Günstiger, mit etwas tricksen wie Selbstgebauten LS.
Bei der Elektronik würde ich keine Kompromisse eingehen, dann lieber Gebrauchtes Gerät.

Schöne Grüsse aus Österreich

Hallo alle zusammen,

wenn die Lautsprecher zum Raum passen (das ist IMMER die Voraussetzung) kann man mit den alten Backes und Müller Modellen für recht kleines Geld schon sehr weit kommen. (BM 12, BM 14, BM 18, BM 30) Diese müssen natürlich fachgerecht entweder won Backes selber oder von Jessen Hifi oder Pirol Hifi in Stand gesetzt werden.
Dies vorausgesetzt wird man zum jeweiligen Preis schwer etwas besseres finden. Ein zusätzlicher Vorteil ist, daß durch den Aktivbetrieb die Endstufe eingespart werden kann. Dies ist einmal ein finanzieller Aspekt und, beinahe noch wichtiger, man umgeht eine zusätzliche Quelle für Fehlanpassungen, Unverträglichkeiten etc. Die Anlage wird schlanker, die möglichen Fehlerquellen verringern sich.
Ich persönlich höre an einer überholten BM12 die ca. 30 Jahre alt ist und über gelegelte Chassis verfügt. Es klingt in meinem Hörraum grandios. Die Kette besteht aus lediglich 3 Komponeten, Ein Netzfilter von Nuprime, ein Streamer von Lumin und eben den Boxen. Wenig Kabel und Zubehör, wenige Geräte, wenig Platz für Fehler, überschaubarer finanzieller Aufwand, tolles Hörerlebnis mit Raum, Abbildung, Tiefe, Dynamik und hoher Durchhörbarkeit.
Für mich mit Abstand das Beste was ich in den fast 40 Jahren Hifi- Infektion :-) mein Eigen nennen durfte. Dabei habe ich wirklich schon einiges durch.

Alles in Allem ist da ganze natürlich immer Geschmacksache. Ich habe Freunde, die mit nichts anderem hören wollen als mit Flächenstrahlern. Die lieben das schwebende, magische an diesem Konzept andere mögen ausschließlich Hornkonzepte wegen de möglichen Dynamik und Lautstärke. So hat eben jeder seines und so soll es ja auch sein.

Viele Grüße
Klaus